Gradatim - authentisch

 

In Stufen zur Lateinlektüre

 

GRADATIM ist eine Methode der textinternen Aufbereitung lateinischer Texte, welche den Einstieg in die Originallektüre erleichtert.

 

GRADATIM liegt vor als eine Folge von Lernheften, welche sowohl im Lateinunterricht wie auch für das Selbststudium verwendet werden können.

 

GRADATIM ist vor mehr als 30 Jahren von Werner Kempkes aus langjähriger praktischer Unterrichtstätigkeit zusammen mit Studierenden erarbeitet worden. Seither wurde es von ihm vielfach praktisch erprobt und weiterentwickelt. In Gymnasien, Kollegs und Universitäten ist die GRADATIM Schriftenreihe auf ein begei-stertes Echo gestoßen. Seit kurzem steht eine neue Auflage zur Verfügung.

 

 

 

Die Methode

 

GRADATIM unterteilt den lateinischen Text in semantische Einheiten oder Wortblöcke. Aus dem Verstehen dieser Wortblöcke ergibt sich stufenweise die Übersetzung. Die Methode orientiert sich am natürlichen Spracherwerb, das macht sie "kinderleicht". Sie ist durch Ergebnisse der neueren Psycho- und Neurolinguis-

tik gestützt.

 

 

 

Vorteile der Methode

 

GRADATIM vermeidet den gefürchteten "Lektüreschock", der sich ergibt, wenn Studierende mit dem kompakten Ganzen des lateinischen Originalsatzes konfrontiert sind. Auch die syntaktische Gliederung des Satzes müssen sie nicht mehr im Vorfeld leisten. Statt dessen werden sie stufenweise, von Wortblock zu Wortblock, von der semantischen Tiefenstruktur des Satzes zur fertigen Oberfläche geführt. Es entsteht eine zügigere, glatte Lektüre des Originaltextes. Eine Brücke wird geschlagen vom Lehrbuch zur Lektüre.

 

 

 

Warum Gradatim heute?

 

Der altsprachliche Unterricht hat heute einen schweren Stand. Auf die öffentliche Diskussion darüber, welchen Sinn das Erlernen der "toten Sprachen" hat, müssen die Altphilologen kreative Antworten finden. Das Erlernen des Lateinischen soll Freude machen und Studierenden aller gesellschaftlicher Schichten zugänglich bleiben. Die klassischen Sprachen binden Europa zusammen. Sie sind immer noch der Nähr-

boden für unser gemeinsames europäisches Bewusstsein und für einen Begriff, den wir dem Lateinischen verdanken: Humanitas.


Werner Kempkes: Eine Einführung in die Gradatim-Methode und ihre neurolinguistische Begründung

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